Andrea Gohl
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Set Pieces, 2011

In ihrer neusten Arbeit wendet sich Andrea Gohl dem Interieur zu. Die Serie „set pieces“ widmet sich der Erforschung des Raumes und seiner Aufladung durch Licht, Farbigkeit und klassische Bildelemente wie Vorhänge, Treppen, Türen oder trompe-l'-oeil-Ausblicke.

Gohl erkundet die Farbigkeit der vorgefundenen Interieurs, dekonstruiert räumliche Zusammenhänge und hebt offensichtliche Zuschreibungen auf. Im Spiel von Architektur, Abstraktion, Bild und Bildhaftigkeit eröffnet sich ein kontemplativer Raum. Der Titel "Set pieces" ist mehrdeutig wie die Bilder selbst – er könnte auf Theater- oder Filmsets verweisen oder aber auf gesetzte Situationen, Stücke oder Bilder.

Andrea Gohl (*1970) beschäftigt sich in ihrer fotografischen Arbeit mit Raum, der skulpturalen Qualität von architektonischen und urbanen Situationen und der Frage nach der fotografischen Darstellbarkeit.